Runder Tisch Vom Aufnehmen. Systeme und Praktiken im Vergleich zwischen Italien und Deutschland

ANKOMMEN UND BLEIBEN, Skulptur von Rupprecht Matthies im Projekt Kunst-Landschaft des Kunstvereins Springhornhof in Neuenkirchen (Lüneburger Heide) | Foto: Frank Vincentz (eigenes Werk); Detail, reduziert Foto: Frank Vincentz (eigenes Werk); Detail, reduziert © CC BY-SA 3.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0

Mo, 12. Dezember 2016
15 – 19 Uhr

Goethe-Institut Turin

Centro Culturale Tedesco
Piazza San Carlo 206
10121 Turin

Italien und Deutschland sind, wenn auch mit Unterschieden hinsichtlich Dynamiken, Zahlen und Wege, im Zentrum der sogenannten europäischen Flüchtlingskrise. Die Governance in den einzelnen Staaten sowie auf Ebene der EU ist stark auf die Probe gestellt. Es sind allarmierende Prozesse in der öffentlichen Meinung in Gang. Gleichzeitig tritt aber auch eine unerwartet weitverbreitete Hilfs- und Aufnahmebereitschaft zu Tage.
 
Wer sind die Protagonisten der Aufnahme und wie arbeiten Sie hier und jenseits der Alpen? Was sind die größten Herausforderungen im Alltag? Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft in der Interaktion mit den Neuankommenden? Wie kann die Zusammenarbeit zwischen den öffentlichen Verwaltungen und den ehrenamtlichen Vereinen funktionieren? Welche best-practice-Beispiele gibt es?
Darüber erzählen und diskutieren Vertreter dreier Städte: Hamburg, Köln und Turin.
 
Mit: Hendrikje Blandow-Schlegel (Flüchtlingshilfe Harvestehude und Bürgerschaft von Hamburg), Fosca Nomis (Save the Children Italien), Hans-Jürgen Oster (Flüchtlingskoordinator, Büro des Bürgermeisters, Stadt Köln), Ferruccio Pastore (FIERI), Irene Ponzo (FIERI), Anselm Sprandel (Flüchtlingskoordinator, Stadt Hamburg), Donatella Giunti (Präfektur von Turin), Berthin Nzonza (Präsident MOSAICO), Sonia Schellino (Stadträtin, Stadt Turin), Marcella Rodino (Pastorale migranti und ASAI).
Moderator: Michael Braun (die tageszeitung)
 
Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem internationalen und europäischen Forum für Forschung zur Migration (FIERI) organisiert. Es ist eine Simultanübersetzung vorgesehen.
 

Eine Veranstaltung im Rahmen des Fokus Flucht und Ankunft

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