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Data CTRL CentreGoethe-Institut

Data CTRL Centre

Im Projekt "Data CTRL Centre" möchten wir ein Bewusstsein dafür schaffen, welche digitalen Spuren wir hinterlassen und wie unsere persönlichen Daten genutzt werden.  

Ausstellung

Programm


Digitale Souveränitat

Im Roman „Der Würfel“ zeichnet Bijan Moini eine Dystopie, in welcher der Würfel unzählige Daten über Menschen sammelt, diese analysiert und daraus Handlungsempfehlungen ableitet. Sie können sich dagegen entscheiden, aber das System belohnt diejenigen, die vorhersehbar und somit steuerbar sind.  
 
Der Einfluss der Digitalisierung auf viele unserer Lebensbereiche birgt sowohl Chancen als auch Risiken. Um diese bewerten zu können, möchten wir ein Bewusstsein dafür schaffen, welche digitalen Spuren wir hinterlassen und wie unsere persönlichen Daten genutzt werden.  
 
Bereichsübergreifend (I&B und Programm) bringt das Goethe-Institut Ukraine Partner*innen aus der Zivilgesellschaft, der Kultur und der Civic-Tech-Szene aus Deutschland und den OEZA-Ländern zusammen. Im Zentrum steht die Weiterentwicklung des Ausstellungskonzepts „Glass Room Experience“ von Tactical Tech in der Partnerschaft mit der ukrainischen NGO “Kunscht”, das von einem Jugendhackathon mit Teilnehmenden aus Deutschland und der Region OEZA flankiert wird. 
 
Das Goethe-Institut Ukraine fördert so selbstbestimmtes Handeln und bringt sich in die Diskurse zur digitalen Transformation ein. Denn das ist letztendlich auch eine Frage der persönlichen Freiheit. 
 
„Data CTRL Centre“ wurde vom Goethe-Institut initiiert und gemeinsam mit den Partnern Kunsht, Tactical Tech, 1991 Incubator und Junge Tüftler umgesetzt. 


Jugendhackathon

Der internationale Online-Hackathon für Jugendliche ist ein Teil des Projekts "Data Ctrl Centre", das vom Goethe-Institut initiiert und gemeinsam mit Junge Tüftler (Deutschland) und 1991 Open Data Incubator (Ukraine) durchgeführt wird.

Das Hauptziel der Veranstaltung ist es, Jugendliche aus der Region Osteuropa und Zentralasien zusammenzubringen, um neue Ideen und außergewöhnliche Lösungen im Bereich der Datensicherheit, des Datenschutzes und der Desinformation zu erarbeiten.
Die besten Projekte, die während des Hackathons entstanden sind, werden in die Ausstellung integriert und im Herbst einem breiteren Publikum vorgestellt. 

Macht mit und nehmt am Jugendhackathon vom 9. bis 12. Oktober 2020 teil.

Warum teilnehmen? 

  • Du wirst ein Teil eines neuen Netzwerks von Jugendlichen, das m Datenbereich arbeite und sich gegenseitig unterstützen wird!   
  • Du wirst eine Lernreise erleben! Sowohl für TeilnehmerInnen als auch für MentorInnen bietet Euch der Hackathon einen Raum und digitale Instrumente, um Ideen zu entwickeln, sich auszutauschen und zu wachsen!
  • Du wirst den Zugang zu einem bestehenden internationalen Netzwerk von ExpertInnen aus Deutschland und der Ukraine haben.

Warum "Hackathon"?
Das Wort "Hackathon" kommt aus der Kombination der Wörter "Hack" und "Marathon" und impliziert einen langen Sprint, um in einer einzigen Veranstaltung etwas Nützliches zu schaffen.
Hacks sind neuartige Schöpfungen oder Lösungen für Probleme, und der Zweck eines Hackathons ist es, sie zu schaffen.  Hacks sind nicht immer elegant und können manchmal kaum mehr als Prototypen sein, aber sie können transformativ sein und neue Wege zur Problemlösung oder Datenanalyse aufzeigen.
Der Begriff "Hacker" wurde von den Medien in gewisser Weise missbraucht, so dass viele ihn heute als abwertenden Begriff ansehen.  Er wurde von den Medien oft verwendet, um Kriminelle zu bezeichnen, die Systeme infizieren und in Netzwerke einbrechen.  
Die Realität des wahren Hackers und des Hackathon könnte von diesem Bild nicht weiter entfernt sein. 
Hacker. Substantiv: "Eine Person, die es geniesst, die Details programmierbarer Systeme zu erforschen und ihre Fähigkeiten zu erweitern, im Gegensatz zu den meisten Benutzern, die es vorziehen, nur das Nötigste zu lernen". - The Jargon File 
 


Ausstellung

Die Offline-Ausstellung „Data CTRL Centre“ findet vom 30. Oktober bis 22. November 2020 im Zentrum für zeitgenössische Kunst M17. Die Online-Ausstellung kann dann unter dem Link http://www.datactrlcentre.com besucht werden und ist auf Englisch, Ukrainisch, Armenisch und Russisch zugänglich.
 
Das Hauptziel der Ausstellung ist es, die Kontrolle über die eigenen Daten zurückzugewinnen. Besucher*innen sollen animiert werden, Verantwortung für ihre persönlichen Daten im Internet zu übernehmen. Wir wollen mit der Ausstellung zeigen wie wichtig es ist, den Online-Einsatz persönlicher Daten kritisch zu hinterfragen und Medienkompetenz zu entwickeln.
 
Häufig haben wir die Kontrolle über unsere persönlichen Daten im Netz verloren. Aber wir können diese zurückgewinnen. Der Mensch stellt zwar das verletzlichste Glied in der Kette der Internet-Sicherheit dar. Wir können jedoch die Instrumente des Datenschutzes nutzen.
 
Die Ausstellung umfasst Werke ukrainischer und internationaler Künstler*innen, die in ihren Werken unter anderem Künstliche Intelligenz, Virtuelle Realität oder Technologien zur Gesichtserkennung einsetzen.
 
„Wir gestalten unsere Ausstellung sowie deren Exponate nach den neuen – coranabedingten –
Standards“, so die Kurator*innen der Ausstellung und Kunscht-Mitbegründer*innen Daria Kusiava und Kyrylo Beskorovainy.
 
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die neue Glass Room: Misinformation Edition von Tactical Tech. Die Hauptaufgabe des Formats besteht darin, Besucher*innen zu inspirieren, ihren Umgang mit persönlichen Daten, Privatsphäre und Information zu ändern. Die Glass Room: Misinformation Edition baut auf der Community Edition auf, die rund 200.000 Menschen in Bibliotheken, bei Konferenzen und Festivals auf der ganzen Welt erreichte, darunter 50.000 auf der Kiewer Biennale.
 
Beate Köhler, Leiterin des Goethe-Instituts Ukraine:“ Das Goethe-Institut Ukraine fördert so selbstbestimmtes Handeln und bringt sich in die Diskurse zur digitalen Transformation ein. Denn das ist letztendlich auch eine Frage der persönlichen Freiheit.“  


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