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Das Design der Ausstellung „Queer as German Folk“ entwickelt von der Berliner Agentur chezweitzGrafik: chezweitz

1969 – 2019 | 50 Jahre Stonewall Riots
Queer as German Folk

Das Jubiläum 50 Jahre Stonewall Riots gibt Anlass zum Feiern, aber auch zum Weiterkämpfen für queere Rechte. Das Goethe-Institut unterstützt die Debatte und Erinnerung mit einem internationalen Programm. 


Aktuelle Beiträge


Stonewall-Momente

Der Stonewall-Aufstand hat unsere Wahrnehmung queerer Menschen grundlegend verändert und queeren Menschen selbst neue Artikulationsmöglichkeiten geöffnet. Queeren Widerstand gab es auch vorher, in der Weimarer Republik, in der Bürgerrechtsbewegung der USA. Stonewall aber war das Fanal, von dem aus sich die LGBTQ*-Bewegung konstituierte und diversifizierte, ein Moment in der Geschichte, nach dem nichts mehr so sein konnte wie vorher. Die meisten queeren Menschen erleben solche Stonewall-Momente: individuelle Lebenssituationen oder Menschen, die ihr Leben von Grund auf verändern und zur Schärfung und Bewusstmachung ihrer queeren Identität geführt haben. Für Queer as German Folk haben einige ihre Erfahrungen solcher Lebenssituationen mit uns geteilt. Es sind sehr persönliche Geschichten, jede ein Mosaikstein queerer Geschichte nach Stonewall.

Wolfgang Benjamin Lobos Phebles

Mexiko
Wolfgang Benjamin Lobo Phebles

Sabrina Bello

New York City
Sabrina Bello

Erica Meiners

Chicago
Erica Meiners

Bettina Dziggel

Berlin
Bettina Dziggel


Ausstellung

Schwules Museum Berlin Schwules Museum Berlin

Deutschland, 18.07.–31.12.2019
Berlin

2019 zeigen acht Goethe-Institute in Nordamerika und das Schwule Museum Berlin die Ausstellung Queer as German Folk. Ab 2020 folgen weitere Goethe-Institute weltweit. Die Ausstellung schafft einen Erlebnisraum zur Geschichte und Gegenwart der queeren Bewegung und passt sich lokalen Kontexten und Räumlichkeiten an.


Wanderkonferenz

Vier Ausstellungsorte, vier Gesprächsrunden, vier Themen: Toronto, New York City, Mexiko-Stadt und Berlin veranstalten im Stonewall-Jubiläumsjahr parallel zur Ausstellung öffentliche Gesprächsrunden. Zwischen Juni und September 2019 stehen unter dem Titel Queere Gemeinsamkeiten – Queere Konflikte unterschiedliche Aspekte des aktuellen Queer-Diskurses zur Verhandlung: Queerer Widerstand, Queere Kultur, Queere Vielfalt und Queeres Establishment. Diskutiert wird auf Englisch, jeweils mit Teilnehmenden aus den USA, aus Kanada, Mexiko und Deutschland. Wer nicht persönlich teilnehmen kann, findet die vier Panels auf dieser Website zusammengeführt als Aufzeichnung.

Klaus Wowereit mit Hannelore Hoger und Thomas Gottschalk bei der Einweihung des Boulevards der Stars 2012 in Berlin Foto: NetAction, Wikimedia, CC-BY-SA-3.0

Berlin, 15.09.2019
Queeres Establishment

Gibt es Raum für Otherness in den Führungseliten? Ist von queeren Politiker*innen eine andere Politik zu erwarten, von queeren Führungskräften ein anderer Führungsstil?

Queer Culture Foto: Pexels

Toronto, 21.06.2019
Queere Kultur

Welche Formen queerer Kultur lassen sich heute identifizieren? Wo manifestiert sich queerer Widerspruch im Kultursektor? Gibt es überhaupt so etwas wie Queer Culture?

Queer Diversity Foto: Pexels

Mexiko-Stadt, 22.06.2019
Queere Vielfalt

Wie gehen wir mit dem Phänomen queerer Vielfalt um? Wie lässt sich das Gleichbehandlungsprinzip auch für kleine Minderheiten durchsetzen?

Queer Resistance Grafik: TomVonier.online

New York City, 20.06.2019
Queerer Widerstand

Queere Lebenskonzepte sind vermeintlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das weltweite Erstarken neo-konservativer Kräfte stellt die Gleichbehandlung dennoch weiter infrage. Was lässt sich aus den letzten fünfzig Jahren lernen?


Queeres Kino aus Deutschland

Das Goethe-Institut bietet eine Liste von queeren Filmen aus Deutschland an, die sich als Grundlage für lokale Kinoprogramme eignen. Die Auswahl und die Kommentare stammen von Wieland Speck, dem langjährigen Berlinale-Kurator für die Sektion Panorama, die traditionell viele schwul-lesbische und Transgender-Filme in den Wettbewerb aufnimmt. Speck initiierte auch den Teddy Award, den weltweit einzigen offiziellen queeren Filmpreis eines A-Festivals. Die Filmempfehlungen stellen die persönliche Sicht von Wieland Speck dar.


Partner

Queer as German Folk ist ein Projekt der Goethe-Institute in Nordamerika in Zusammenarbeit mit dem Schwulen Museum, Berlin, und der Bundeszentrale für politische Bildung.

Logo Schwules Museum Berlin Logo Bundeszentrale für politische Bildung

Lokale Partner

Wir danken all unseren lokalen Partnern in Berlin, Chicago, Guadalajara, Mexiko-Stadt, Montreal, New York, San Francisco, Toronto und Washington D.C. für ihre tatkräftige und begeisterte Unterstützung, die die Realisierung vor Ort erst möglich gemacht hat.  

New York City
Stonewall 50 Consortium Queer Cinema The Center Videoout

Washington D.C.
The DC Center Rainbow DC WWH Wunderbar together

Chicago
Leather Archives and Museum Packingtown The Plant Chicago Filmmakers

San Francisco,  Montreal,  Toronto
Hormel Center San Francisco Never Apart Toronto Pride Toronto Arquives

Mexiko-Stadt

Museo Memoria y Tolerancia MIC Genero Centro Cultural México Contemporaneo
 

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