Once upon a time… the birth of the Staat Kamerun (1884 – 1914)

Once upon a time… the birth of the Staat Kamerun (1884 – 1914) © Studio XL - Staat Kamerun Dla - Oeuvre Alioum Moussa Das Ausstellungsprojekt eröffnete in Kamerun einen Dialog zwischen historischen Fakten, traditionellen Objekten und zeitgenössischer Kunst und setzte sich mit dem Fortwirken kolonialer Strukturen auseinander. Im Zentrum stand die Zeit des gewaltsamen Eindringens des kaiserlichen Deutschlands in das heutige Kamerun und die bis heute wirksamen Regeln und Gesetzmäßigkeiten, die damals etabliert wurden. 

Initiiert von doual’art und dem Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit dem MARKK Hamburg und dem Nationalmuseum Kamerun sowie unterstützt vom Auswärtigen Amt und Brot für die Welt, knüpfte das Projekt an die Ausstellung „Hey Hamburg, kennst Du Duala Manga Bell?“ an. Diese thematisierte koloniales Erbe und Rassismus beleuchtete die Lebensgeschichten der kamerunischen Königsfamilie Duala Manga Bell sowie die Auswirkungen des Kolonialismus auf Gesellschaft und internationale Widerstandsnetzwerke.

Für die Ausstellung im Nationalmuseum Kamerun entwickelten die Kuratorinnen Chantal Edie, Billy Fowo und Yvon Langué ein neues Konzept, das ein gemeinsames Verständnis der kamerunischen Geschichte fördern sollte. Zahlreiche Objekte aus deutschen und schweizerischen Museen – darunter Masken und Federkopfschmuck – wurden nach Yaoundé verliehen und traten dort in den Dialog mit zeitgenössischen Arbeiten kamerunischer Künstlerinnen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Vermittlungsarbeit: Partizipative Workshops für verschiedene Zielgruppen begleiteten die Ausstellung und regten eine breite öffentliche Debatte an.



Schlagworte:
Kulturelles Erbe, Kunstvermittlung, Koloniales Erbe, Ausstellung

Weitere Informationen:
Once upon a time… the birth of the Staat Kamerun (1884 – 1914) - Goethe-Institut Kamerun
Ausstellung: Once upon a time… the birth of the Staat Kamerun - Goethe-Institut Kamerun

Partner:
Nationalmuseum Kamerun
Doual'art – Centre d'art contemporain
MARKK – Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt
Brot für die Welt