Berufsstart Deutschlehrer*in

Berufsstart Deutschlehrer*in Ilustration: © Raycho Stanev

„Berufsstart Deutschlehrer*in“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts Bulgarien und Rumänien zur fachlichen Qualifizierung und Beratung von Berufseinsteiger*innen an bulgarischen und rumänischen Schulen.
 

Über das Projekt

In dem Projekt „Berufsstart Deutschlehrer*in“ stehen junge Deutschlehrer*innen im Fokus, die als Universitätsabsolvent*innen oder Quereinsteiger erst seit Kurzem an einer Schule Deutsch unterrichten. Vor allem in den ersten zwei Jahren stehen sie vor besonderen Herausforderungen: Große Klassen mit zappeligen oder müden Schüler*innen, der Einsatz komplexer Medientechnik, fordernde Elterngespräche und häufige Vertretungen von Kolleg*innen aufgrund von Lehrermangel sind Phänomene, auf die die jungen Berufseinsteiger*innen nur unzureichend in der Lehrer*innenausbildung an der Universität vorbereitet werden.
 
Das Goethe-Institut in Bulgarien und Rumänien unterstützt junge Deutschlehrer*innen daher dabei, professionelle Lehrkompetenzen zu entwickeln und sie zu befähigen, zu selbstsicheren Akteur*innen im Handlungsfeld Schule zu werden. Ein Jahr lang werden sie vom Goethe-Institut in verschiedenen Modulen fortgebildet und anschließend in einem „Mini-Referendariat“ von einer Mentorin fachlich begleitet. Die Mentorinnen werden ebenfalls in verschiedenen Trainings auf Ihre besondere Rolle im Projekt vorbereitet.
 
Abschließend findet im Dezember eine Fachkonferenz statt, in der die Erfahrungen mit schulpolitischen Entscheidungsträger*innen und Bildungsakteur*innen ausgetauscht, diskutiert und in künftige Handlungsempfehlungen überführt werden.
 

Fortbildungsinhalte für Berufseinsteiger*innen

  • Onlinekurs: Basismodul Digital (Grundlagen des digitalen Arbeitens, BYOD)
  • Onlinekurs: Deutsch lehren lernen, Modul 4 (Aufgaben, Übungen, Interaktion)
  • Onlinekurs: Deutsch lehren lernen, Modul 10 (Wie lernen Jugendliche Deutsch)
  • Präsenzseminar: Deutsch lehren lernen Module 1 und 6 (Lehrkompetenz und Unterrichtsgestaltung, Deutschunterricht planen)
  • Webinarreihe: Kommunikation in der Schule, Classroom Management, Elternabende, Landeskunde

Coaching für Mentor*innen

  • Webinarreihe: Die Rolle des Mentors im Ausbildungsprozess (Verantwortung, Beziehungskompetenz, soziale Kompetenzen), Referentin: Bärbel Rademacher
  • Onlinekurs: Deutsch lehren lernen, Modul 6 (Curriculare Vorgaben und Unterrichtsplanung)
  • Deutsch lehren lernen, Modul 4 (Aufgaben, Übungen, Interaktion)
  • Präsenzseminar: Gesprächskompetenzen: Unterricht vor- und nachbesprechen, Referentin: Annegret Schmidjell

Teilnehmer am Seminar © Lina Krivoshieva

Eindrücke vom Projekt: Video

DEUTSCH UNTERRICHTEN IST NICHT SCHWIERIG.

Davon sind die Teilnehmer*innen am Projekt überzeugt. Sie wurden gebeten die Inspiration aus dem Beruf in einem einzigen Wort zusammenzufassen. Weil wir wissen, dass Komposita nur auf den ersten Blick kompliziert wirken – genau wie der Deutschunterricht. Wir präsentiren Ihnen die Ergebnisse unseres gemeinsamen sprachlichen Experiments. Die Kampagne können Sie auch auf unserer Facebook-Seite verfolgen.

  • Die Mutmachenslust © Goethe-Institut Bulgarien

    Die Mutmachenslust / Lilia Lecheva

  • Die Deutschunterrichtszauberei © Goethe-Institut Bulgarien

    Die Deutschunterrichtszauberei / Rositsa Stefanova

  • Die Zufriedenheitsgefühlssicherheit © Goethe-Institut Bulgarien

    Die Zufriedenheitsgefühlssicherheit / Nigar Naim

  • Die Jungdeutschlehrerentwicklungsförderung © Goethe-Institut Bulgarien

    Die Jungdeutschlehrerentwicklungsförderung / Georgi Genov

  • Die Lernatmosphäre © Goethe-Institut Bulgarien

    Die Lernatmosphäre / Nina Nedelcheva

  • Die Anerkennungsfreude © Goethe-Institut Bulgarien

    Die Anerkennungsfreude / Eli Gineva

  • Das Berufsstartersicherheitsgefühl © Goethe-Institut Bulgarien

    Das Berufsstartersicherheitsgefühl / Eli Gineva

  • Die Umarmungslehrerin © Goethe-Institut Bulgarien

    Die Umarmungslehrerin / Polina Trifonova

  • Das Lernerfolgsergebnis © Goethe-Institut Bulgarien

    Das Lernerfolgsergebnis / Polina Trifonova

  • DEUTSCH UNTERRICHTEN IST NICHT SCHWIERIG. © Goethe-Institut Bulgarien

Teilnehmer*innen über das Projekt

Daniela Raykova © privat

Lehrerin / Plovdiv
Daniela Raykova

An erster Stelle stand die Herausforderung, während einer Pandemie an einem Projekt wie „Berufsstart Deutschlehrer*in“ teilzunehmen und ein erfolgreiches Referendariat abzuschließen. Meine Mentorin und ich haben uns für Online-Treffen entschlossen. Für mich persönlich war das Mini-Referendariat sehr hilfreich für meine zukünftige Entwicklung als Deutschlehrerin. Die Herausforderung des Online-Unterrichts halte ich für einen Vorteil.


Georgi Genov © privat

Lehrer / Sliven
Georgi Genov

Das Projekt „Berufsstart Deutschlehrer*in“ finde ich sehr nützlich, interessant und praxisorientiert. Dank des Projekts habe ich meine Fähigkeiten und Fertigkeiten als Lehrkraft verbessert und auch viele neue Kompetenzen entwickelt, die ich zukünftig in meiner Praxis anwende. Auch der Austausch mit den Goethe-Trainern und allen Kolleginnen war sehr wertvoll. Meiner Meinung nach muss diese Initiative weiterentwickelt und weiterdurchgeführt werden.


Росица Стефанова © privat

Lehrerin / Silistra
Rositsa Stefanova

Das Projekt hat mein Vertrauen in meine eigenen Kräfte gestärkt. Ich kann nun das Geschehen im Unterricht sehr leicht und stressfrei leiten und so, dass alle dabei Spaß haben. Jetzt kann ich geschickter und passender die Sozialformen einsetzen. Ich kann die Ziele meines Unterrichts bereits genauer bestimmen und diesen schrittweise folgen, indem ich auf eine Vielfalt an Arbeitsformen zugreife. Ich habe auch sehr gute Ideen, Vorschläge und Beispiele für die Digitalisierung des Unterrichts bekommen, die ich für sehr nützlich halte und im Arbeitsalltag anwende.


Porträtbild von Eli Gineva © privat

Lehrerin / Plovdiv
Eli Gineva

Wie immer hat mir gefallen, wie das Goethe-Institut Seminare gestaltet. Es ist immer ein tolles Abenteuer, daran teilzunehmen. Man lernt ohne Stress, mit Motivation und wird gut begleitet.


Nina Nedelcheva © privat

Mentorin / Sliven
Nina Nedelcheva

Ich habe in dem Projekt „Berufstart Deutschlehrer*in“ neue methodisch-didaktische Kompetenzen erworben und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Es hat mir große Freude bereitet, als Mentorin einen jungen Kollegen zu beraten und bei seinem Unterricht zu unterstützen.


Porträtbild von Polina Trifonova © privat

Mentorin / Sofia
Polina Trifonova

Das Projekt „Berufsstart Deutschlehrer*in“ hat einen positiven Einfluss auf meine professionelle Entwicklung genommen. Mein Selbstbewusstsein ist stärker geworden, weil meine Kolleg*innen immer hilfsbereit, geduldig und positiv eingestellt sind.


Porträtbild von Katja Vataschka © privat

Mentorin / Sofia
Katja Vataschka

Das Projekt vernetzt erfahrene Lehrkräfte und junge Lehrer*innen und fördert den Austausch von Ideen, Wissen und Erfahrung. Die vermittelten Kompetenzen sind praxisorientiert und können direkt angewandt werden. In diesem Programm geht es nicht nur um den Austausch von sachlichen Informationen, sondern auch um wichtige zwischenmenschliche Eigenschaften wie Empathie und Zuwendung, die die erfolgreiche Zusammenarbeit garantieren. Ich freue mich über die Chance, an diesem Projekt teilzunehmen und von meinen Kolleg*innen inspiriert zu werden.


Nesrin Salif © privat

Lehrerin / Kardzhali
Nesrin Salif

Lehrerin im 21. Jahrhundert zu sein, ist für mich eine Herausforderung und eine Prüfung. Der Lehrberuf ist einer der schwierigsten und erfordert Ausdauer. Wenn man als Lehrer*in die Herausforderung bewältigt, seine Schüler*innen zu motivieren, dann kann man alles bewältigen. Im Rahmen des Projekts habe ich meine methodisch-didaktischen und digitalen Kenntnisse verbessert sowie verschiedene Arbeitsformen erlernt. All dies wirkte sich auf die Organisation meines Unterrichts aus. Jetzt ist mein Unterricht für meine Schüler*innen interessanter und effektiver.


Nigar Naim © privat

Mentorin / Kardzhali
Nigyar Naim

Mich hat die Teilnahme an diesem Projekt vielseitig berührt. Das Schönste war, dass ich mich in der Zeit zurückversetzt gefühlt und mich an meine ersten Jahre als Lehrerin erinnert habe. Das hat unsere Kommunikation zwischen Mentee und Mentorin erleichtert. Während der Kurse habe ich sowohl meine methodisch- didaktischen Kenntnisse erfrischt und erweitert als auch viele neue Kontakte geknüpft. Diese Herausforderung wird meinen Unterricht positiv beeinflussen und meine Schüler*innen werden auf jeden Fall davon profitieren.


Porträtbild von Maria Tasseva © privat

Lehrerin / Pernik
Maria Tasseva

Ich habe lange in den Medien und in der Werbung gearbeitet und mich dann entschieden, Deutschlehrerin zu werden. Ich bin also eine Quereinsteigerin. Ich habe durch das Projekt "Berufsstart Deutschlehrer*in" viele Impulse bekommen, interaktive Aufgaben, abwechslungsreiche Sozialformen und Medien im Klassenzimmer anzuwenden, um die Motivation der Lernenden zu steigern, was mir als Lehrerin sehr wichtig ist. Unter uns Teilnehmer*innen ist ein informelles Netzwerk entstanden, von dem wir noch lange profitieren werden.


Porträtbild von Maria Tarnikova © privat

Lehrerin / Plovdiv
Maria Turnikova

Ich bin seit fast zwei Jahren Deutschlehrerin und war am Anfang sehr schüchtern und unsicher. Ich brauchte nur eine Hand, die mich unterstützt und mir Selbstbewusstsein gibt. Ich habe viele Ideen zum innovativen Lernen bekommen und der Austausch mit meinen Kolleg*innen war kostbar. Ich habe wirklich einen wunderbaren Berufsstart bekommen und empfehle jedem Neuankömmling im Beruf, an einem solchen Projekt teilzunehmen.


Workshop im Rahmen des Projekts (Sofia Lab, 17.10.2020)

  • Teilnehmer am Workshop © Lina Krivoshieva

  • Teilnehmer am Seminar © Lina Krivoshieva

  • Teilnehmer am Workshop © Lina Krivoshieva

  • Teilnehmer am Workshop © Lina Krivoshieva

  • Teilnehmer am Workshop © Lina Krivoshieva

  • Teilnehmerin am Workshop © Lina Krivoshieva

  • Teilnehmerin am Workshop © Lina Krivoshieva

  • Teilnehmer am Workshop © Lina Krivoshieva

  • Teilnehmer am Workshop © Lina Krivoshieva

  • Teilnehmer am Workshop © Lina Krivoshieva

Zehn Gründe Deutschlehrer*in zu werden

  • Wertschätzung Foto: © Getty Images

    Wertschätzung
    Als Deutschlehrer*in kannst du einen Job haben, der wichtig ist und wert geschätzt wird.

  • Persönliche Entwicklung Foto: © Getty Images

    Persönliche Entwicklung
    Jeden Tag etwas Neues entdecken und dich weiterentwickeln.

  • Deutschland Foto: © Panthermedia / Jens Ickler

    Deutschland
    Deutschland und den anderen deutschsprachigen Ländern näher kommen.

  • Fortbildung Foto: © Iliyan Ruzhin

    Fortbildung
    Аn den Fortbildungen des Goethe-Instituts in Bulgarien und in Deutschland teilnehmen.

  • Kollegium Foto: © Iliyan Ruzhin

    Kollegium
    Viele tolle Kolleginnen und Kollegen kennen lernen und mit ihnen zusammenarbeiten.

  • Kreativität Foto: © Getty Images

    Kreativität
    Кreativ sein und moderne Unterrichtsmethoden einsetzen.

  • Medien Foto: © Getty Images

    Medien
    Мit modernen Medien unterrichten.

  • Vernetzung Foto: © Getty Images

    Vernetzung
    Projekte betreuen und junge Menschen vernetzen.

  • Motivation Foto: © Getty Images

    Motivation
    Junge Menschen motivieren und voran bringen.

  • Zukunft Foto: © Getty Images

    Zukunft
    Für die Zukunft arbeiten.

Warum es cool ist, Deutschlehrer*in zu sein?

„Lehren ist cool“ - mit Slava Georgieva © Lehren ist cool

Lehren ist cool!
„Lehren ist cool!“ — Ein Tag mit Slava Georgieva

Deutschlehrerin Slava Georgieva zeigt uns ihren Schulalltag an der Friedrich Schiller Stiftung in Sofia.

Von der Universität ins Klassenzimmer


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