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18:00–20:00 Uhr
From Germany to Germany via Czechoslovakia
Film|Im Rahmen des Themenraums DDR-Geschichten
-
Goethe-Institut Tschechien, Prag
- Sprache Film auf Deutsch mit tschechischen Untertiteln, Diskussion auf Tschechisch
- Preis kostenlos
- Teil der Reihe: DDR-Geschichten - Begleitprogramm
Dokumentarfilmvorführung mit Diskussion
Flüchtlingswellen. Geschlossene Grenzen. Worte, die wir heute in Europa im Zusammenhang mit Kriegen oder Pandemien zu hören und zu verwenden gewohnt sind. Vor 1989 jedoch waren Grenzen ein normaler Teil des Lebens der Europäer, einschließlich der undurchdringlichsten - des Eisernen Vorhangs. Tausende von Flüchtlingen aus Osteuropa hatten jahrzehntelang versucht, diese Grenze auf der Suche nach Freiheit, Würde und Wohlstand zu überwinden.
Dazu gehörten auch Bürger der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Erstaunlicherweise versuchten sie oft, über ihren südlichen Nachbarn, die ehemalige Tschechoslowakische Sozialistische Republik, in die erträumte Bundesrepublik Deutschland zu gelangen. So absurd es heute klingt: Sie versuchten, über die Tschechische Republik von Deutschland nach Deutschland zu fliehen. Warum wollten sie die DDR verlassen und warum wählten sie den Weg über die Tschechoslowakei? Wie versuchten sie zu fliehen und warum gelang es nur so wenigen? Und was steckte letztlich hinter der massiven Flüchtlingswelle durch Prag, die den schwächelnden kommunistischen Regimen im Herbst 1989 große Zugeständnisse abrang?
Fünf deutsche Teilnehmer an diesen Ereignissen sprachen mit tschechischen Dokumentarfilmern von Post Bellum und dem Oral-History-Projekt Memory of Nations. Ihre Geschichten spielen vor der Kulisse tschechischer Städte und Dörfer ab. Sie schildern ihre unterschiedlichen Motivationen und Fluchtversuche zwischen 1975 und 1989. Das zehnstündige Filmmaterial wurde zu einer 50-minütigen Fassung zusammengeschnitten, die als Diskussionsgrundlage für Schulen und Erwachsene dienen soll. Und es ist kein Zufall, dass die Struktur an ein Computer-Fluchtspiel erinnert.
Der Regisseur des Films Jan Blažek wird anwesend sein und mit Lubomír Müller diskutieren, dem tschechischen Rechtsanwalt, der die vom kommunistischen Regime vefolgten Personen gerichtlich verteidigt.
Interviews und Drehbuch: Jan Blažek
Bearbeitung: Matěj Pospíšil
Memoiren: Christian Bürger, Krystina Hauck, Angelika Cholewa, Markus Rindt, Thomas Wieske
Flüchtlingswellen. Geschlossene Grenzen. Worte, die wir heute in Europa im Zusammenhang mit Kriegen oder Pandemien zu hören und zu verwenden gewohnt sind. Vor 1989 jedoch waren Grenzen ein normaler Teil des Lebens der Europäer, einschließlich der undurchdringlichsten - des Eisernen Vorhangs. Tausende von Flüchtlingen aus Osteuropa hatten jahrzehntelang versucht, diese Grenze auf der Suche nach Freiheit, Würde und Wohlstand zu überwinden.
Dazu gehörten auch Bürger der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Erstaunlicherweise versuchten sie oft, über ihren südlichen Nachbarn, die ehemalige Tschechoslowakische Sozialistische Republik, in die erträumte Bundesrepublik Deutschland zu gelangen. So absurd es heute klingt: Sie versuchten, über die Tschechische Republik von Deutschland nach Deutschland zu fliehen. Warum wollten sie die DDR verlassen und warum wählten sie den Weg über die Tschechoslowakei? Wie versuchten sie zu fliehen und warum gelang es nur so wenigen? Und was steckte letztlich hinter der massiven Flüchtlingswelle durch Prag, die den schwächelnden kommunistischen Regimen im Herbst 1989 große Zugeständnisse abrang?
Fünf deutsche Teilnehmer an diesen Ereignissen sprachen mit tschechischen Dokumentarfilmern von Post Bellum und dem Oral-History-Projekt Memory of Nations. Ihre Geschichten spielen vor der Kulisse tschechischer Städte und Dörfer ab. Sie schildern ihre unterschiedlichen Motivationen und Fluchtversuche zwischen 1975 und 1989. Das zehnstündige Filmmaterial wurde zu einer 50-minütigen Fassung zusammengeschnitten, die als Diskussionsgrundlage für Schulen und Erwachsene dienen soll. Und es ist kein Zufall, dass die Struktur an ein Computer-Fluchtspiel erinnert.
Der Regisseur des Films Jan Blažek wird anwesend sein und mit Lubomír Müller diskutieren, dem tschechischen Rechtsanwalt, der die vom kommunistischen Regime vefolgten Personen gerichtlich verteidigt.
Interviews und Drehbuch: Jan Blažek
Bearbeitung: Matěj Pospíšil
Memoiren: Christian Bürger, Krystina Hauck, Angelika Cholewa, Markus Rindt, Thomas Wieske
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Ort
Goethe-Institut Tschechien
Masarykovo nábřeží 32
110 00 Prag
Tschechien
Masarykovo nábřeží 32
110 00 Prag
Tschechien
2. Stock
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