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19:00–22:00 Uhr
Chantal Akerman, das Schweigen filmen
Film und Gespräch|Chantal Akerman par Chantal Akerman
-
Goethe-Institut Paris, Paris
- Sprache Auf Französisch
- Preis 5€
- Teil der Reihe: Géographie de l’oubli
Chantal Akerman par Chantal Akerman
Von Chantal Akerman, FR, 1997, 60 Min., französische Originalfassung mit Untertiteln
Chantal Akerman, die 2015 auf tragische Weise ums Leben kam, hinterlässt eines der einflussreichsten Werke der Filmgeschichte. In zahlreichen Filmen untersucht sie das Schweigen, das seit ihrer Kindheit die Deportation ihrer aus Auschwitz zurückgekehrten Mutter und ihrer dort ermordeten Großmutter umgibt. Sie erforscht die Abgründe dieser verschwiegenen Traumata und bringt Bilder aus dieser versunkenen Welt zurück. Bilder, die vor ihr noch nie vorgestellt, gesehen, gedacht oder gezeigt worden waren. Unwahrscheinliche Bilder des Unausgesprochenen, des Schweigens und des Vergessens. Bilder an der Schnittstelle zwischen Fiktion und Dokumentation, die sie dreht, indem sie auf einem schmalen Grat balanciert, den sie als „imaginäre Wahrheit” bezeichnet. Denn ja, wenn nur das Schweigen uns zu den dunklen Genealogien führt, die uns vorausgehen, kann nur die Vorstellungskraft zur Wahrheit führen.
Im Anschluss an die Vorführung des Films Chantal Akerman par Chantal Akerman findet eine Diskussion mit Raphaël Sigal und Claire Atherton statt.
Claire Atherton ist Cutterin. Sie wurde in San Francisco geboren und wuchs in Paris auf. 1984 lernte sie Chantal Akerman anlässlich des Films Letters Home kennen. Dies war der Beginn einer 30-jährigen Zusammenarbeit an den Filmen und Installationen der Filmemacherin. Claire Atherton arbeitet darüber hinaus mit zahlreichen Filmemachern und Künstlern aus verschiedenen Bereichen zusammen. 2019 wurde ihr beim Internationalen Filmfestival Locarno der Vision Award Ticinomoda verliehen.
Die Diskussion wird moderiert von Elena Baumeister, Mitglied des Verbands der deutschen Filmkritik und Referentin der Kulturprogrammabteilung des Goethe-Instituts Paris.
Von Chantal Akerman, FR, 1997, 60 Min., französische Originalfassung mit Untertiteln
Chantal Akerman, die 2015 auf tragische Weise ums Leben kam, hinterlässt eines der einflussreichsten Werke der Filmgeschichte. In zahlreichen Filmen untersucht sie das Schweigen, das seit ihrer Kindheit die Deportation ihrer aus Auschwitz zurückgekehrten Mutter und ihrer dort ermordeten Großmutter umgibt. Sie erforscht die Abgründe dieser verschwiegenen Traumata und bringt Bilder aus dieser versunkenen Welt zurück. Bilder, die vor ihr noch nie vorgestellt, gesehen, gedacht oder gezeigt worden waren. Unwahrscheinliche Bilder des Unausgesprochenen, des Schweigens und des Vergessens. Bilder an der Schnittstelle zwischen Fiktion und Dokumentation, die sie dreht, indem sie auf einem schmalen Grat balanciert, den sie als „imaginäre Wahrheit” bezeichnet. Denn ja, wenn nur das Schweigen uns zu den dunklen Genealogien führt, die uns vorausgehen, kann nur die Vorstellungskraft zur Wahrheit führen.
Im Anschluss an die Vorführung des Films Chantal Akerman par Chantal Akerman findet eine Diskussion mit Raphaël Sigal und Claire Atherton statt.
Claire Atherton ist Cutterin. Sie wurde in San Francisco geboren und wuchs in Paris auf. 1984 lernte sie Chantal Akerman anlässlich des Films Letters Home kennen. Dies war der Beginn einer 30-jährigen Zusammenarbeit an den Filmen und Installationen der Filmemacherin. Claire Atherton arbeitet darüber hinaus mit zahlreichen Filmemachern und Künstlern aus verschiedenen Bereichen zusammen. 2019 wurde ihr beim Internationalen Filmfestival Locarno der Vision Award Ticinomoda verliehen.
Die Diskussion wird moderiert von Elena Baumeister, Mitglied des Verbands der deutschen Filmkritik und Referentin der Kulturprogrammabteilung des Goethe-Instituts Paris.
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Ort
Goethe-Institut Paris
17, avenue d'Iéna
75116 Paris
Frankreich
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