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unrest 62|22© Goethe-Institut Tokyo

1962 - 2022
60 Jahre Goethe-Institut Tokyo

Das Goethe-Institut Tokyo wird 60! Seit 1962 ermöglichen wir Begegnungen zwischen Japan und Deutschland. Ob Sprache, Kultur, Information: Einander besser verstehen ist unsere Maxime.


unrest 62|22 (Mai bis August)

GRENZFREQUENZ / TELE MUSICKING

Stockhausen gilt als Begründer der elektroakustischen Musik. Yasunao Tone ist Pionier der interdisziplinären Kunstpraxis – beide prägten in der 60er Jahren und darüber hinaus das Kunstschaffen ganzer Generationen in den Bereichen Musik, Klang, Installation & Performance. Wie hört sich das heute an? Dem gehen die Gebrüder Teichmann & Makoto Oshiro mit ihren Gästen in parallelen Konzerten in Tokyo und Berlin nach.

unrest62/22 Musik © Goethe-Institut Tokyo

27. - 28. Mai
GRENZFREQUENZ / TELE MUSICKING

Das Goethe-Institut Tokyo wird 60 Jahre alt. Aus diesem Anlass wirft die Veranstaltungsreihe unrest 62/22 einen Blick auf die frühen Jahre des deutsch-japanischen Kulturaustauschs und lädt Künstler*innen ein, die elektronische Musikszene der 1960er Jahre aus heutiger Sicht neu zu interpretieren. Da es zur Zeit nicht möglich ist, Musik und Austausch gemeinsam an einem Ort zu erleben, werden zwei Orte durch zwei akustische quadrophonische Projektionsräume verbunden, die bidirektional bespielt werden. Auf diese Weise geben die Ideen der 1960er Jahre auch nach den pandemiebedingten Einschränkungen Impulse für eine experimentelle und kreative Begegnung.

Posten Sie Ihre Erinnerungen!© Goethe-Institut Tokyo

Wider Opas Kino – Filmemacherinnen 62|22

Den Auftakt unserer Veranstaltungsreihe „unrest 62|22“ bildet eine Filmreihe, die Erneuerungsbewegungen im deutschen und japanischen Film ab den 1960er Jahren in der Perspektive heutiger Filmemacher*innen spiegelt. Im ersten Teil „Wider Opas Kino – Filmemacherinnen 62|22“ beleuchten wir schwerpunktmäßig die Aktivitäten und Ausdrucksformen weiblicher Filmschaffender. Die Weltpremiere zweier neuer Kurzfilme, die das Goethe-Institut im Rahmen von „unrest 62|22“ bei Kaori Oda und Sylvia Schedelbauer in Auftrag gegeben hat, präsentieren wir gemeinsam mit den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen. In Kombination mit den Auftragswerken zeigen wir zwei Referenzfilme aus den 1960er Jahren von Shuji Terayama und Toshio Matsumoto, die Oda und Schedelbauer ausgewählt haben. Zudem können Sie eine Auswahl von Werken weiblicher Filmemacherinnen, die bei den filmischen Erneuerungsbewegungen in Japan und Deutschland ab den späten 1950er Jahren eine wichtige Rolle gespielt haben und spielen, neu entdecken.


Tanz (September - Oktober)

In kaum einem Bereich war der kulturelle Austausch zwischen Japan und Deutschland so intensiv wie im zeitgenössischen Tanz.  Daran erinnern wir mit einer Ausstellung und bringen neue Tanzproduktionen aus Tokyo, Köln und Peking auf die Bühne unseres Hauses. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts übten einerseits die Tradition des Noh Faszination auf die europäischen Avantgarden aus, andererseits auch die Tanzpioniere um Jaques-Delcroze, Mary Wigman und Harald Kreutzberg auf den Modern Dance in Japan. Kreutzberg bringt 1934 ein erstes Gastspiel aus Deutschland nach Japan, 1936 beginnt Kazuo Ono eine Ausbildung bei Takaya Eguchi und Misako Miya, die bei Mary Wigman in Dresden studiert haben. Expressionistische Bewegungsformen bestimmten das Ausdrucksrepertoire und legten den Grundstock für die weitere jahrzehntelange fruchtbare Kooperation, u.a. mit Pina Bausch und Raimund Hoghe.

Kazuo Ono © Eiko Hosoe


Neue Musik (Oktober)

Ein Höhepunkt des zeitgenössischen Kulturlebens in der Stadt war in den Anfangsjahren das „Japanisch-Deutsche Festival der Neuen Musik“, das 1967 vom Goethe-Institut zusammen mit dem Komponisten Maki Ishii u.a. ins Leben gerufen wurde und das später 1976 in das „Panmusik Festival“ überging und bis 1984 die Tokioter Musikszene mit internationalen zeitgenössischen Musikprogrammen wegweisend bestimmt hat. Die 1990er und auch 2000er Jahre prägte vor allem die deutsche Techno- und elektronische Musik. Zum intensiven Austausch trug ferner das Ensemble Modern mit seiner Akademie bei - sie ebnete jungen japanischen Musiker*innen den Weg nach Deutschland. Auch im Bereich der zeitgenössischen Oper leisteten wir wesentliche Beiträge besonders durch Förderung der vorbereitenden Produktionsphasen. Im Herbst des Jubiläumsjahres widmen wir uns dieser reichhaltigen Tradition und stellen neue Tendenzen in Komposition und Aufführungspraxis vor.

Japanisch-Deutsches Musikfestival für neue Musik © Goethe-Institut Tokyo


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Pressekontakt

Für Medien- und Presseanfragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an:
Mayumi Takahashi

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