Diskussion Europas neue Bürger

Auf dem grünen Sofa – Gespräche im Goethe-Institut © Goethe-Institut Rom / Grafik: Celeste Aresu

Donnerstag, 13. April 2017 - 19 Uhr

Konferenzsaal des Goethe-Instituts Rom

Via Savoia, 15
00198 Rom

Zwanzig Jahre Migrationsgeschichten im Vergleich

Martin Kordíc wurde als Sohn einer deutschen Mutter und eines bosnischen Vaters in Deutschland geboren. Sein Erstlingsroman Wie ich mir das Glück vorstelle erzählt von den Schrecken des Balkankrieges. Bis zur ersten Hälfte der Neunziger Jahre sind mehr als vierhunderttausend Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Deutschland geflüchtet. Sind sie dort geblieben oder in ihre Heimat zurückgekehrt? Wie haben sie sich in der deutschen Gesellschaft integriert? Arbèr Agalliu kommt 1998 im Alter von zehn Jahren nach Florenz. Die Migration von Albanien nach Italien nahm bereits 1991 ihren Anfang, als die ersten Flüchtlingsschiffe an den hiesigen Küsten anlegten. Heute leben circa fünfhunderttausend Albaner in Italien. Anhand des Beispiels der jüngsten Migrationswellen in Deutschland und Italien sprechen wir über Integration und Europas neue Bürger.

Auf dem gründen Sofa nehmen Platz:  Es moderiert Annalisa Camilli (Internazionale)
Das Gespräch wird zeitgleich mittels Livestreaming auf unserem Youtube-Kanal übertragen.

Auch in diesem Jahr wird das Goethe-Institut Rom seine Diskussionen „Auf dem grünen Sofa“ fortführen. Bei den deutsch-italienischen Treffen nehmen Gäste aus beiden Ländern teil, um sich über die aktuelle Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft auszutauschen.

„Angesichts vieler – zum Teil beängstigender – Debatten zur Zukunft Europas haben wir uns gemeinsam mit der Internazionale für Themen entschieden, die zwar für sich genommen verschiedene Teilbereiche erfassen, jedoch zusammengehören. Es wäre fatal die Ängste der Menschen, die in den Wahlergebnissen, in Diskussionen, in vielen Foren zum Ausdruck kommen, zu ignorieren. Das Goethe-Institut tut das jedenfalls nicht: Auf dem grünen Sofa werden sich italienische und deutsche Gesprächsteilnehmer mit den aktuellen Themen unserer Zeit auseinandersetzen. Es wäre schön, Sie dabei zu wissen.“
Gabriele Kreuter-Lenz, Direktorin Goethe-Institute Italien

In Zusammenarbeit mit

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