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Queer as German Folk | Ausstellung
Toronto

 

1. bis 23. Juni 2019
Goethe-Institut Toronto
Stackt 

StacktFoto: Goethe-Institut, Uwe Rau

Wesentlicher Bestandteil der Präsentation in Toronto war die enge Zusammenarbeit mit The ArQuives, Nordamerikas größtem Schwulen- und Lesbenarchiv, das im Auftrag des Goethe-Instituts die queere Geschichte Torontos recherchiert hat, zum Beispiel über die traumatischen Bathhouse Raids von 1981 (Torontos „Stonewall“, wie es auf einem der damaligen Flyer heißt) oder über die international einflussreiche kanadische Zeitschrift Body Politic aus den 1980er Jahren.

Das Augenmerk lag auf einer integrativen Perspektive der Geschichten Berlins, Torontos und New Yorks, es galt ihre Verflechtungen aufzuzeigen und die Übereinstimmungen und Unterschiede in der Unterdrückung und Emanzipation queerer Personen und ihrer Szene auf allen Kontinenten herauszuarbeiten. 

Mit Bezug auf den sogenannten Hanky-Code, eine codierte Methode der (in entsprechend eingeweihter Umgebung) Bekanntmachung der eigenen sexuellen Präferenzen, wurden speziell kanadische Inhalte mit orangefarbenen Taschentüchern (für „alles und immer“) markiert.

 
  • Stackt Container © Goethe-Institut Toronto/Toby Wang
  • Jeremy Laing, Mary Messhausen © Goethe-Institut Toronto, Toby Wang
    Jeremy Laing, Mary Messhausen
  • Fun as German Folk © Goethe-Institut Toronto/Toby Wang
    Fun as German Folk
  •   Queer As German Folk © Goethe-Institut Toronto/Toby Wang
  •  Queer As German Folk © Goethe-Institut Toronto/Toby Wang
    Queer As German Folk
  • Jutta Brendemühl, Reagan Swanson © Goethe-Institut Toronto/Toby Wang
    Jutta Brendemühl, Reagan Swanson
  • Queer as German Folk © Goethe-Institut Toronto/Toby Wang
  • Queer as German Folk © Goethe-Institut Toronto/Toby Wang
„We will not hide our love away“ (Wir werden unsere Liebe nicht verbergen) lautete der Slogan an den beweglichen Fenstern der Popup-Art-Community Stackt, ein poetisches und kraftvolles Zitat von einem Protestschild, das 1971 bei einer Kundgebung in Ottawa fotografiert wurde. Es korrespondierte mit einer ähnlich positiven und lebhaften Szene aus einer Berliner Queer-Rallye von 1979, einem der Ausstellungsstücke.

Alle Exponate wurden, ganz im Sinne der sich ausbreitenden Botschaft der Ausstellung, während der Finissage an die Besucher*innen verschenkt.


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