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Die Internationale Delegiertenkonferenz des IDV (IDK)

Vom 28. Juli 2019 bis zum 1. August 2019 fand in Leipzig die Internationale Delegiertenkonferenz des IDV (IDK) 2019 „Deutsch im Wandel – 50 Jahre IDV – Im Dialog über neue Anforderungen an den DaF-Unterricht“ statt. Es nahmen mehr als 100 Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer aus aller Welt teil.

interDaF am Herder-Institut, der Verbandssitz des IDV, organisierte diese Konferenz zusammen mit dem Herder-Institut und der Universität Leipzig. Das Goethe-Institut gestaltete als Partner der IDK mehrere Workshops und Präsentationen.

Am 31. Juli tauschten sich die Verbände über die Situation des Deutschunterrichts in ihren Ländern aus. An mehreren „Runden Tischen“ diskutierten die Verbandsvertreterinnen und –vertreter über Herausforderungen und mögliche Lösungen.

Drei Interviews illustrieren häufig auftauchende Probleme und zeigen, welche Lösungsansätze die Verbände sehen.

Die Fragen stellte Andrea Schäfer.

 

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Delegierkonferenz in Leipzig | Interview mit Arturo Varela Fotograf: Thomas Rötting

Interview mit Arturo Varela

Delegierkonferenz in Leipzig | Interview mit Arturo Varela
Der Präsident des mexikanischen Verbands der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer spricht über das große Interesse an Deutsch und fehlende Lehrerausbildung.
 

Interview mit Malick Ndao Fotograf: Thomas Rötting

Interview mit Malick Ndao

Interview mit Malick Ndao
Der Vorsitzende des senegalesischen Verbands der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer beschreibt, wie es gelungen ist, die Abschaffung von Deutsch als Wahlfach zu verhindern.
 
 

Interview mit Gabriella Perge Fotograf: Thomas Rötting

Interview mit Gabriella Perge

Interview mit Gabriella Perge
Die Generalsekretärin des ungarischen Verbands der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer sieht als Ziel, im Rahmen der Mehrsprachigkeit die Position von Deutsch als 1. oder 2. Fremdsprache zu stärken und Schülerinnen und Schüler in einer mehrsprachigen Welt handlungsfähig zu machen.
 

Marianne Hepp, Präsidentin des IDV © Goethe-Institut | Foto: Bernhard Ludewig Wir freuen uns sehr darüber, die erste Internationale Delegiertenkonferenz des IDV am neu eingerichteten festen Verbandssitz in Leipzig abhalten zu können. Rund hundert Verbandsdelegierte aus aller Welt werden drei Tage lang Vorträge und Workshops zum Rahmenthema der Konferenz besuchen und gemeinsam über aktuelle Fragen der Sprachen- und Verbandspolitik in ihren Ländern diskutieren.

Eine gerade abgeschlossene Umfrage des IDV zeigt den Wunsch vieler Deutschlehrendenverbände, gemeinsam nach konkreten Möglichkeiten der Einflussnahme auf die Sprachenpolitik in ihren Ländern zu suchen.

Auf institutioneller Ebene gehört Deutsch heute weltweit überwiegend zur Gruppe der sogenannten Drittsprachen, also der nach einer ersten Fremdsprache erworbenen Sprachen. In Leipzig werden gemeinsame Wege dafür gesucht, Deutsch im Konzept der Mehrsprachigkeit zu fördern, das die Anforderungen einer Kommunikation über die Begrenzungen einer sogenannten lingua franca hinaus unterstreicht.

Gleich im Anschluss an die Konferenz tritt die Sprachenpolitische Kommission des IDV zusammen und berät über konkrete Möglichkeiten der Verbände. Zur Diskussion stehen die Verfassung eines Handbuchkapitels zur Sprachenpolitik im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts des IDV und Goethe Instituts, sowie Unterstützungsschreiben für Anfragen der Verbände an sprachentscheidende Instanzen ihrer Länder.

Der IDV dankt dem Deutschen Auswärtigen Amt für die Finanzierung der Konferenz sowie dem Goethe-Institut für seine Unterstützung und natürlich den gastgebenden Ausrichtern von interDaF am Herder Institut Leipzig.
Dr. Christoph Veldhues, Abteilungsleiter Sprache, Goethe-Institut © M. Morgan Das Goethe-Institut gratuliert dem IDV zu seinem 50-jährigen Jubiläum und freut sich, Partner der Internationalen Delegiertenkonferenz zu sein. Mit dem IDV und den nationalen Verbänden verbinden uns gemeinsame Ziele: Die Förderung der deutschen Sprache und die Unterstützung von Deutschlehrkräften. Das Goethe-Institut wurde bereits 1951 gegründet und eine seiner ersten Aufgaben bestand darin, ausländische Deutschlehrer in Deutschland fortzubilden. Inzwischen sind wir in 98 Ländern tätig und arbeiten seit langer Zeit vertrauensvoll mit den dortigen Verbänden der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer zusammen.
 
Es existieren bereits viele spannende gemeinsame Projekte von Verbänden und Goethe-Instituten, von denen einige auf der Projektplattform des IDV und in der Handreichung „Projektarbeit der Verbände“ veröffentlicht sind. Wir wünschen uns, dass sich die Zusammenarbeit zwischen den Verbänden und den 157 Goethe-Instituten weiterhin intensiviert und durch Kooperationsverträge eine solide Basis erhält. Die Handreichungen „Verbandsarbeit erfolgreich gestalten“, die der IDV und das Goethe-Institut in regionalen Workshops mit den dortigen nationalen Verbänden erarbeitet haben, bilden eine gute Grundlage für eine gemeinsame Projektplanung.
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