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Italien
Veranstaltungsreihe „Performing Architecture“

Performing Architecture | Grafik: Harri Kuhn
Performing Architecture | Grafik: Harri Kuhn

Anlässlich der 16. Architekturbiennale in Venedig führt das Goethe-Institut seine Veranstaltungsreihe „Performing Architecture“ fort. Noch bis 2020 geht es darin um das Wechselspiel zwischen Architektur und performativer Kunst. In Venedig wird zur Eröffnung am 25. und 26. Mai 2018 das Duo Gintersdorfer/Klaßen zu den Außengrenzen Europas arbeiten.
 
Venedig
26. Mai bis 25. November 2018

Welchen performativen Charakter besitzt Architektur? Welchen Ideologien unterliegt sie und wie beeinflussen technische Innovationen zunehmend das Feld? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Reihe „Performing Architecture“, die bislang mit künstlerischen Interventionen die Kommunikation und Ideologie von Architektur in den Blick rückte.
 
Nicht nur thematische Verbindungen zwischen Performance und Architektur werden hinterfragt, sondern auch strukturelle Zusammenhänge beleuchtet. Schließlich treffen in Venedig feste Institutionen (Biennale, Theater) auf freie Produktionsweisen von Künstlerinnen und Künstlern und Gruppen. Wie kann eine gemeinsame progressive Arbeit in Zeiten aussehen, in denen sich gerade die Institutionen radikal wandeln? Auch diese Frage beschäftigt „Performing Architecture“.

Freie Räume und fallende Mauern

Der Auftakt der neugestalteten Reihe findet am 25. und 26. Mai 2018 zur Eröffnung der Architekturbiennale in Venedig statt, in Kooperation mit der deutschen Zeitschrift für Architektur, Städtebau und Design ARCH+. Dabei geht es um das lokale und globale Thema der Eigentumsverhältnisse von Grund und Boden in Vorträgen und Performances verhandelt.
 
Im Rahmen des Arch+ Features wird das Videomanifest „The Property Drama“ des Architekturprofessors Arno Brandlhuber und des Künstlers Christopher Roth gezeigt. Die Frage nach den Eigentumsverhältnissen wird zudem in einer Diskussion mit der Kunsthistorikerin Andrea Rumpf, Leiterin des Luxemburgischen Architekturzentrums, sowie dem Architekten Florian Hertweck weiter vertieft. Beide kuratieren 2018 den luxemburgischen Pavillon auf der Biennale in Venedig. Das Regie-Duo Monika Gintersdorfer und Knut Klaßen übernimmt die Argumentation in der Performance Logobi 05 und trägt diese in den öffentlichen Raum mit der Performance „Sie treffen ihre Vorkehrungen“, die sich mit der Verschiebung der Außengrenze Europas auf den afrikanischen Kontinent beschäftigt. Das Künstlerduo Xavier Le Roy und Scarlet Yu hinterfragt mit seiner Performance „Still untiled", wo ein gemeinsamer öffentlicher Raum anfängt oder endet.

Ausblick mit Stadtrundfahrt  

Im November wird „Performing Architecture“ schließlich zum Abschluss der Biennale mehrere Gesprächsrunden und Performances im Stadtraum Venedigs organisieren, so etwa „Hearing I: Islamophobia“, die neueste Version der „Truth and Reconciliation Concerts“ von Björn Bicker und Malte Jelden. Die Konzertperformance reflektiert islamophobe Tendenzen und ihr Wirken im urbanen Raum. Das Kollektiv Rimini Protokoll wiederum unternimmt in „DO’s & DONT’s“ eine Stadtfahrt aus kindlicher Perspektive und fragt nach den unsichtbaren Regeln und Ritualen, die das Miteinander in Metropolen, hier aber in Venedig bestimmen.
 
„Performing Architecture“ ist ein eine Veranstaltungsreihe des Goethe-Instituts, inZusammenarbeit mit dem Deutschen Pavillon und dem Schweizer Pavillon der 16. Architekturbiennale in Venedig.

Kontakt

Jessica Kraatz Magri
Bereichsleitung Kommunikation und Pressesprecherin
Goethe-Institut e.V.
Tel.: +49 89 15921 249
jessica.kraatzmagri@goethe.de

Susanne Traub
Projektreferentin
Goethe-Institut e.V.
Tel.: +49 89 15921 421
Susanne.Traub@goethe.de

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