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Marlene DietrichFoto (Detail): Christian Schmitt

das goethe

Ausgabe 2/2021 – Glückwunsch: 70 Jahre Goethe-Institut

„das goethe“ ist das Kulturmagazin des Goethe-Instituts. Es erscheint zweimal pro Jahr und liegt der Wochenzeitung „Die Zeit“ bei.


Glückwunsch: 70 Jahre Goethe-Institut

Als das Goethe-Institut 1951 seine Arbeit aufnahm, sollten hier, so der Plan, Lehrer*innen aus dem Ausland die deutsche Sprache erlernen, um diese dann in ihren Heimatländern zu unterrichten. Doch längst gehen die Aufgaben darüber hinaus.


Kurioses aus 70 Jahren Goethe-Institut

  • Die Wanze © Loredana La Rocca
    Die Wanze: Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs suchte das Goethe-Institut in Prag nach Räumlichkeiten und bezog schließlich die ehemalige Botschaft der DDR. Die gesamte Einrichtung war noch vorhanden. Auf dem Schreibtisch des Botschafters stand sogar noch eine Plastikrose. Eine Reinigungskraft schenkte sie Carola Bloss, der Frau des Institutsleiters Jochen Bloss. Später entdeckten sie darin eine Wanze (siehe oberes Blatt). „Das heißt“, sagt Jochen Bloss, „wenn der Botschafter seine Gäste am runden Tisch empfing, war da ein Aufnahmegerät.“ Die verwanzte Plastikrose hat er bis heute aufbewahrt.
  • Der Botschafter © Liberty Records
    Der Botschafter: In den 1960er-Jahren organisierte das Goethe-Institut Tourneen deutscher Jazz-Musiker*innen. Neben Albert Mangelsdorff ging auch Klaus Doldinger auf Tour, 1969 quer durch Asien. Seine Rolle als Jazz Botschafter thematisierte der Saxofonist auf dem Album Doldinger – The Ambassador. Die Platte wurde vom Goethe-Institut präsentiert – gemeinsam mit der damals populären twen. Die „Zeitschrift für junge Erwachsene“ galt als Gegenentwurf zur Bravo und ist bis heute auch wegen ihrer zahlreichen Schallplatten in Erinnerung. Zu hören waren vor allem Jazz, Klassik, Chanson und Lyrik.
  • Der Untermieter © European Union 2014
    Der Untermieter: Zwei Monate hatte er in Boppard verbracht, 29 Jahre später sah Jorge Mario Bergoglio seine ehemalige Zimmerwirtin Helma Schmidt wieder (der damalige Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz hatte das Treffen 2014 eingefädelt). Mittlerweile war Bergoglio Papst Franziskus und erinnerte sich noch bestens an den Sommer 1985. Da hatte er beim Ehepaar Schmidt gewohnt, weil er am Goethe-Institut in Boppard einen Deutschkurs besuchte. Jahrelang hielten sie danach noch Kontakt. Die Briefe Bergoglios waren stets handgeschrieben und in fehlerfreiem Deutsch verfasst.
  • Der Spaßvogel © picture alliance | Dieter Klar
    Der Spaßvogel: Eine „Geschmacklosigkeit“, die die Bundesregierung „nicht billige“, versicherte Bundeskanzler Helmut Kohl Anfang 1987, kurz nach der Ausstrahlung von Rudis Tagesshow. In seiner Satiresendung hatte Rudi Carrell einen Beitrag gezeigt, der suggerierte, dass verschleierte Iranerinnen Unterwäsche auf den damaligen iranischen Revolutionsführer Ayatollah Chomeini werfen. Die iranische Regierung war außer sich, im Bonner Kanzleramt wurden Krisensitzungen abgehalten, die Bild titelte: „Carrell in Lebensgefahr“. Deutsche Diplomat*innen wurden ausgewiesen, das Teheraner Goethe-Institut musste schließen.

Gesamte Ausgabe

Die zwölfte Ausgabe von „das goethe“ befasst sich mit dem Thema „70 Jahre Goethe‑Institut“. 

Lesen Sie die aktuelle Ausgabe von „das goethe“ – jetzt als barrierefreies PDF!


Frühere Online-Ausgaben

Bildstrecke „Dream“: Batool, 14 Jahre, Jordanien. Foto (Ausschnitt): © Chris de Bode

das goethe 1/2021 – Generationen

„Generationen“, das ist ein schwer definierbarer Begriff. Er betrifft das Private im familiären Leben, steht aber auch für die gesellschaftlichen Rollen von Jung und Alt – etwa wenn wir an den Klimawandel denken und den Erhalt einer lebenswerten Welt für die nächste Generation.

Der Musiker Lars-Ánte Kuhmunen Photo (detail): Susanne Hætta/Susannefoto.com/BONO/VG Bild Kunst

das Goethe 2/2020 - Das Recht auf Kälte

Was bedeutet die globale Erwärmung für die Menschen, die seit vielen Generationen im hohen Norden leben? Die zehnte Ausgabe von „das goethe“ befasst sich mit den be­son­ders gra­vie­ren­­den Aus­wir­kungen des Klima­wandels im Arktischen Raum.

Erzähle mir von Europa Collage (Ausschnitt): © privat/TEMPUS CORPORATE

das Goethe 1/2020 - Erzähle mir von Europa

Erfahrungen von Krieg, Unterdrückung und Flucht: Für das Projekt „Erzähle mir von Europa“ berichteten Zeitzeug*innen, die vor 1945 geboren wurden, von ihrem Lebensweg – und reflektieren ihre Geschichte vor dem Hintergrund der europäischen Idee.

das Goethe 2/2019 - Webfehler

Beiträge zum Thema „Digitale Zivilgesellschaft – unter anderem über den digitalen Kolonialismus, über „Wiki Loves Women“, eine vielfältige Szene unabhängiger Online-Medien in Russland und ein Kunstwerk von Julia Steinigeweg.


Bisherige Printausgaben

das goethe 1/2021 © Goethe-Institut

das goethe 1/2021 – Generationen

„Generationen“, das ist ein schwer definierbarer Begriff. Er betrifft das Private im familiären Leben, steht aber auch für die gesellschaftlichen Rollen von Jung und Alt – etwa wenn wir an den Klimawandel denken und den Erhalt einer lebenswerten Welt für die nächste Generation.

das goethe 2/2020 © Collage: © privat/TEMPUS CORPORATE

das Goethe 2/2020 - Das Recht auf Kälte

Die zehnte Ausgabe von „das goethe“ befasst sich mit den besonders gravierenden Auswirkungen des Klimawandels im Arktischen Raum. Mit dem Projekt „The Right to Be Cold“ betrachten wir die Klimakrise aus einer bisher weniger beachteten Perspektive: Was bedeutet die globale Erwärmung für die Menschen, die seit vielen Generationen im hohen Norden leben?

das goethe 1/2020 © Collage: © privat/TEMPUS CORPORATE

das goethe 1/2020

Die neunte Ausgabe von „das goethe“ widmet sich Erfahrungen von Krieg, Unterdrückung und Flucht: Für das Projekt „Erzähle mir von Europa“ berichteten Zeitzeug*innen, die vor 1945 geboren wurden, von ihrem Lebensweg – und reflektieren ihre Geschichte vor dem Hintergrund der europäischen Idee.

das goethe 2/2019 © Art Directors & TRIP/Alarmy Stock Foto

das goethe 2/2019

Die achte Ausgabe von „das goethe“ widmet sich dem Thema „Digitale Zivilgesellschaft“. Mit Beiträgen unter anderem über den digitalen Kolonialismus, über „Wiki Loves Women“, eine vielfältige Szene unabhängiger Online-Medien in Russland und ein Kunstwerk von Julia Steinigeweg.
 

das goethe 1/2019 © Goethe-Instiut

das goethe 1/2019

Die siebte Ausgabe von „das goethe“ widmet sich dem Thema „Kulturen der Gleichberechtigung“. Mit Beiträgen unter anderem des Philosophen Philipp Hübl über die Moral der Maschine, einem Essay der Anthropologin Dina Makram-Ebeid über die Feminismusdebatten nördlich und südlich des Mittelmeeres, einer Reportage von Klaus Bardenhagen über Queer Taiwan und einem Interview mit der Direktorin des Museo Nacional de Etnografía y Folklore in La Paz, Elvira Espejo.
 


Kontakt

Bereich Kommunikation
oeffentlichkeitsarbeit@goethe.de
Goethe-Institut e.V.
Oskar-von-Miller-Ring 18
80333 München


Förder*innen

Das Kulturmagazin „das goethe“ wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung folgender Unternehmen aus dem Wirtschaftsbeirat des Goethe-Instituts:

Bertelsmann Holtzbrinck Würth

  

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