Internationale Deutscholympiade
15.-28. Juli 2018 in Freiburg

Internationale Deutscholympiade 2018 Grafik: Goethe-Institut / Studio Alpenglühen

Die Internationale Deutscholympiade (IDO) ist der weltweit größte Wettbewerb der deutschen Sprache. Alle zwei Jahre treffen sich über 100 Schülerinnen und Schüler aus aller Welt um sich in ihrer liebsten Fremdsprache zu messen.
 

Fragen und Antworten zur Internationalen Deutscholympiade

Die Internationale Deutscholympiade (IDO) ist der weltweit größte Wettbewerb der deutschen Sprache. Er findet alle zwei Jahre in circa 60 Ländern auf allen fünf Kontinenten statt. Die, in nationalen Vorrunden als Sieger hervorgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, stellen im Rahmen der IDO ihre deutschen Sprachkenntnisse in den drei Niveaustufen A2, B1 und B2 unter Beweis. Auch die kommunikative Kompetenz bzw. die Fähigkeit zur kreativen Teamarbeit sind wichtige Elemente für die Wettbewerbsentscheidung.

Die Internationale Deutscholympiade hat zum Ziel, den internationalen Nachwuchs zu fördern und junge Menschen im Ausland für die deutsche Sprache zu begeistern, die Toleranz untereinander zu stärken und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Türen zur deutschen Kultur und Zivilgesellschaft zu öffnen. Sie wirbt damit auch für den Bildungs- und Arbeitsstandort Deutschland.

Der alle zwei Jahre wechselnde Austragungsort der Endausscheidung ist ein Standort des Goethe-Instituts in Deutschland. Die IDO war in den vergangenen Jahren in folgenden Städten zu Gast: 2008 in Dresden, 2010 in Hamburg, 2012 sowie 2014 in Frankfurt sowie 2016 in Berlin.
 
Die nächste IDO findet vom 15. bis zum 28. Juli 2018 in Freiburg im Breisgau statt.

Voraussichtlich 120 Jugendliche aus 60 Ländern werden daran teilnehmen. Zeitgleich können die sie begleitenden Lehrerinnen und Lehrer (je eine Lehrperson für jedes Teilnehmerland) ein Fortbildungsseminar am Goethe-Institut Freiburg besuchen.
 
Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler, die sich im Rahmen der Nationalen Deutscholympiaden (NDO) bzw. im Rahmen anderen nationaler Auswahlverfahren für die Teilnahme an der IDO in einer der Niveaustufen A2, B1, B2 qualifiziert haben. Die Teilnehmenden müssen während der IDO (15. bis 28.07.2018) mindestens 14 Jahre und dürfen maximal 17 Jahre alt sein. d.h. sie müssen zwischen dem 01.08.2000 und dem 15.07.2004 geboren sein.

Von der Teilnahme an der IDO ausgeschlossen sind:
  • Schülerinnen und Schüler, deren Muttersprache Deutsch ist bzw. bei denen mindestens eines der Elternteile deutschsprachig ist.
  • Schülerinnen und Schüler, die länger als sechs Monate durchgehend in deutschsprachigen Ländern gelebt haben.
  • Schülerinnen und Schüler von deutschen Auslands- und lokalen Privatschulen, deren Unterrichts- und Kommunikationssprache vorwiegend Deutsch ist.
  • Schülerinnen und Schüler, die bereits volljährig sind.
  • Personen, die bereits ihr Studium an der Universität begonnen haben.
Falsche Angaben zu den Schülerinnen und Schülern führen zur Disqualifikation bzw. zur Aberkennung von Siegerplätzen.
 
Pro Land können 2 Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer nach Freiburg reisen. Dabei ist es möglich, dass sich die Teilnehmenden in unterschiedlichen Niveaustufen oder in der gleichen Niveaustufe qualifizieren.
 
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der IDO werden zuvor in nationalen Wettbewerben der einzelnen Teilnehmerländer ermittelt und vertreten dann ihr Land bei der Endausscheidung in Deutschland.

Um an der Nationalen Deutscholympiade in einem sich dafür bewerbenden Land teilzunehmen, sollten die Informationen auf den Seiten des Goethe-Instituts vor Ort eingeholt werden. Zu beachten ist, dass nicht alle Länder an der IDO teilnehmen. Falls es unklar ist, ob eine Nationale Deutscholympiade im eigenen Land stattfindet, sollte das nächstgelegene Goethe-Institut kontaktiert werden. Sollte es im eigenen Land kein Goethe-Institut und kein Verbindungsbüro des Goethe-Instituts geben, dann kann die Anmeldung über den nationalen oder den Internationalen Deutschlehrerverband erfolgen. Weitere Hinweise dazu sind den Webseiten der entsprechenden Deutschlehrerverbände zu entnehmen. 

Eine Liste, welche Länder sich 2015/16 beteiligt haben, gibt es Hier. Viele Institute befinden sich momentan noch in der Planungsphase, die Informationen werden daher zum Teil erst in den nächsten Wochen und Monaten veröffentlicht.

Die Anmeldung zur Nationalen Deutscholympiade erfolgt gegebenenfalls über die Schule,  die Deutschlehrerin bzw. den Deutschlehrer.

Nähere Informationen stellt  das Goethe-Institut vor Ort zur Verfügung.

 
An den Goethe-Instituten im Ausland sind die Sprachabteilungen für die Organisation der Nationalen Deutscholympiaden verantwortlich. Sie kooperieren hierbei mit den Deutschlehrerverbänden und anderen Partnern vor Ort.
 
Hinsichtlich der Anmeldung zur Nationalen Deutscholympiade ist das Goethe-Institut vor Ort zu kontaktieren. Da jedes Land für die detaillierte Ausgestaltung der Nationalen Deutscholympiade verantwortlich ist, können hier keine allgemeingültigen Informationen veröffentlicht werden.

Die Anmeldung der nationalen Siegerinnen und Sieger zur Internationalen Deutscholympiade sowie der sie begleitenden Lehrerinnen und Lehrer erfolgt über die jeweils zuständigen Goethe-Institute bzw. Verbindungsbüros des Goethe-Instituts im Ausland.

Eine Anmeldung durch den Lehrer bzw. die Lehrerin ist nicht möglich.


Standorte weltweit
 
Zwei Wochen werden die Teilnehmenden in Freiburg zu Gast sein. Dort kämpfen die besten Deutschlernerinnen und –lerner der Qualifikationsrunden um die ersten drei Plätze der Weltbesten in drei Niveaustufen. Dabei sind nicht nur sprachliche, sondern auch interkulturelle Kompetenzen und die Fähigkeit, in internationalen Teams zu arbeiten, gefragt.

Die erste Woche dient - nach der sprachlich richtigen Zuordnung der Schülerinnen und Schüler in die ihren Leistungen entsprechenden Niveaustufen (A2, B1, B2) -  der Vorbereitung auf den eigentlichen Wettbewerb und findet in Form von Unterricht (24 UE) statt. Unterrichtsinhalte sind kreatives und journalistisches Schreiben, Präsentationstechniken und theatralisches Spiel. Die zweite Woche dient der Durchführung des Wettbewerbs.

Neben Unterricht und Wettbewerb gibt es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Rahmenprogramm, um ihnen Deutschland und seine Kultur sowie 2018 im Speziellen Freiburg im Breisgau und seine lokalen Besonderheiten näherzubringen.

Im Rahmen eines Länderabends zur Vorstellung der Kulturen, einer Eröffnungs- und einer Abschlussveranstaltung sollen der olympische Gedanke des friedlichen Zusammenlebens, des fairen Miteinanders und der Reichtum der verschiedenen Kulturen in der Welt deutlich gemacht werden.
 
Die Teilnahme an der IDO wird über das Stipendienprogramm des Goethe-Instituts finanziert.
 
Zwei Schülerinnen bzw. Schüler pro Land, die als Gewinner aus der nationalen Deutscholympiade hervorgegangen sind, werden nach Freiburg eingeladen, um an der IDO teilzunehmen. Die Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung, Kulturprogramm etc. werden vom Goethe-Institut übernommen.

Im Rahmen der IDO werden als Gewinne voraussichtlich Sachpreise vergeben.
 
Begleitet werden die Jugendlichen von Deutschlehrerinnen und -lehrern ihrer Heimatländer, die sich durch einen interessanten und innovativen Unterricht ausgezeichnet haben. Sie nehmen an einem Seminar teil, das ihnen neue Impulse für ihre pädagogische Unterrichtsgestaltung vermittelt. Außerdem stehen Besuche in Freiburger Schulen und Gespräche mit den dortigen Kolleginnen und Kollegen auf dem Programm. Landeskundliche Aspekte und der Erfahrungsaustausch sind ebenfalls wichtige Aspekte des Seminars.

Die Kolleginnen und Kollegen nehmen außerdem gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern an der Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung, am Rahmenprogramm sowie an der Preisverleihung teil.

Kontakt und Teilnahme

Haben Sie Fragen zur Internationalen Deutscholympiade? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

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Informationen zum Veranstaltungsort

  • Goethe-Institut Freiburg Foto: Uli Reinhard
    Goethe-Institut Freiburg
  • Jugendherberge Außenterrasse Foto: Jugendherberge Freiburg
    Jugendherberge Außenterrasse
  • Kollegiengebäude Universität Freiburg Foto: Sandra Meyndt
    Kollegiengebäude Universität Freiburg
  • Freiburger Münster Foto: Melissa-Ann-Fauth
    Freiburger Münster
  • Altstadt mit „Bächle“ Foto: Schonen/FWTM
    Altstadt mit „Bächle“
  • Rathausplatz Freiburg Foto: Raach/FWTM
    Rathausplatz Freiburg
  • Schwabentor Foto: Raach/FWTM
    Schwabentor
  • Sonnenschiff Foto: Schoenen/FWTM
    Sonnenschiff
  • Universitätsbibliothek Foto: Max Orlich
    Universitätsbibliothek
  • Garten United World College Foto: Robert-Bosch-College/UWC
    Garten United World College
  • Stadtteil Vauban Foto: Schoenen/FWTM
    Stadtteil Vauban

Die internationale Deutscholympiade ist 2018 zu Gast in Freiburg im Breisgau. Eingebettet zwischen Schwarzwald und Rheinebene, liegt Freiburg im Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz.

Freiburg ist eine sonnenverwöhnte Stadt mit viel Geschichte und quirligem Alltagsleben. Freiburg ist aber auch eine junge Stadt. Von den ca. 250.000 Menschen, die hier leben, sind gut 35.000 Studierende. Das sieht man, wenn man durch die Straßen schlendert, in den vielen kleinen Cafés und Parks, auf Konzerten oder beim Outdoor-Sport.

Freiburg ist eine grüne Stadt. Nicht nur, weil es in der Stadt und um die Stadt viele Parks gibt, sondern auch, weil ökologische Konzepte von Privatpersonen und Unternehmen gleichermaßen umgesetzt werden. Sonnenkollektoren und Windräder zur Energiegewinnung gehören so selbstverständlich zu Freiburg, wie die Radfahrer, die in der Stadt allgegenwärtig sind. Das Stadtviertel Vauban ist sogar als Ganzes nach ökologischen Gesichtspunkten gestaltet. 
Die Wettbewerbsteilnehmer sind in der Jugendherberge untergebracht. Getrennt nach Jungen und Mädchen, teilen sich meist drei bis vier, selten fünf Schüler ein Zimmer. Alle Zimmer sind gleich ausgestattet und haben ein eigenes Bad. Die Jugendlichen und die Betreuer aus Freiburg, die ebenfalls in der Jugendherberge wohnen, bekommen dort auch Frühstück, Mittag- und Abendessen.
Die Begleitlehrer sind im Stadtzentrum in einem sehr attraktiven Hotel untergebracht, von dem aus das Goethe-Institut zu Fuß erreicht werden kann.

Die Jugendherberge ist malerisch im Grünen, am Flüsschen Dreisam gelegen. Mit der Straßenbahn ist man in 30 Minuten im Stadtzentrum. Nur 10 Minuten Fußweg von der Jugendherberge entfernt ist das Robert-Bosch-College, in dessen Räumen der eigentliche Wettbewerb für die Jugendlichen stattfindet.

Selbstverständlich werden alle IDO-Gäste das schöne Goethe-Institut in Freiburg kennenlernen. Die Begleitlehrer werden dort einen Teil ihrer Workshops haben, die Jugendlichen werden für einzelne Veranstaltungen zu Gast sein. 
Nach der offiziellen Begrüßung der IDO-Teilnehmer am Montag, 16. Juli, beginnt die Vorbereitungsphase des eigentlichen Sprachwettbewerbs. Alle Schüler nehmen an unterschiedlichen Workshops teil, die sie gut für die kommenden Aufgaben vorbereiten. Ab Mitte der ersten Woche verbringen die Deutschlernenden dann die Vor- und Nachmittage im Robert-Bosch-College. Angeleitet von Betreuern erarbeiten sie dort, was sie später der Jury präsentieren.

Am späten Nachmittag oder nach dem Abendessen gibt es ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm – oder manchmal auch einfach freie Zeit zum Ausruhen oder neue Freundschaften schließen. Am Wochenende ist ein gemeinsamer Ausflug mit allen Schülern, Begleitlehrern und Betreuern geplant. Wohin? Das wird noch nicht verraten.

Die Begleitlehrer haben ein eigenes Programm. Sie sind eingeladen zu Workshops, erkunden die Stadt und lernen die Arbeit ihrer Kollegen in Deutschland kennen.

Am Freitag, dem 27. Juli, kommen alle Teilnehmer, die Organisatoren und Partner der internationalen Deutscholympiade in feierlicher Runde zusammen, um die Gewinner zu ehren. Weniger festlich geht es dann am Abend zu: mit einer großen Abschiedsfeier im Jazzhaus geht die IDO 2018 in Freiburg zu Ende.
 

IDO 2016 – Berlin

2016 brachte die IDO 125 jugendliche Deutschlerner aus 64 Ländern für zwei Wochen in Berlin zusammen. Begleitet wurde die Olympiade von Vertretern aus Bildung, Politik und Wirtschaft.

Gewinner 2016

  • Die Gewinner 2016 für das Niveau A2 © Bernhard Ludewig
    Die Gewinner 2016 für das Niveau A2: Ngoc My Nguyen aus Vietnam, 17 Jahre (2. v. r.), Alya Afifah Baktiar aus Indonesien, 16 Jahre (2. v. l.), Pannika Soontornwata aus Thailand, 19 Jahre (l.), Mitglieder der Band "Tonbandgerät" (Sophia Poppensieker und Ole Specht)
  • Die Gewinner 2016 für das Niveau B1 © Bernhard Ludewig
    Die Gewinner 2016 für das Niveau B1: Mariia Melnik aus der Russischen Förderation, 16 Jahre (2. v. r.), Sofija Popovska aus Mazedonien, 16 Jahre (2. v. l.), Anna Avagjan aus Armenien, 14 Jahre (l.), auch im Foto: Prof. Dr. Ulrich Ammon (r.)
  • Die Gewinner 2016 für das Niveau B2 © Bernhard Ludewig
    Die Gewinner 2016 für das Niveau B2: Antonio Andric aus Kroatien, 18 Jahre, Sarah Ourednickova aus der Tschechische Republik, 18 Jahre, Tara Beatrice Kilcoyne aus Großbritannien, 18 Jahre, sowie auch im Foto Nora Gomringer, Lyrikerin (v. l. n. r.)
  • Amadou Diop Diagne aus dem Senegal, 18 Jahre © Bernhard Ludewig
    Fairnesspreis für Amadou Diop Diagne aus dem Senegal, 18 Jahre

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Der Internationale Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband