Susanne Altmann

Biografische Informationen

Susanne Altmann lebt und arbeitet als Kunsthistorikerin, freie Kuratorin und Publizistin in Dresden.

Sie studierte Kunstgeschichte sowie Philosophie in Dresden und an der New School for Social Research in New York City. 1998/99 arbeitete sie am Dia Center for the Arts/NYC und erhielt 2004 ein Forschungsstipendium an der University of Oxford (Studie „Art in Transition – a study investigating economic conditions for contemporary art in former communist countries of Europe”). Altmann publiziert umfangreich zu Kunst in den postkommunistischen Ländern, zu öffentlicher Kunst und zu feministischer bzw. genderbasierter Gegenwartskunst (Aufsätze und monographische Katalogbeiträge und Essays etwa zu Nancy Spero, Magdalena Jetelova, Franka Hörnschemeyer u.a.).

2014/2015 unternahm sie im Auftrag des Goethe-Instituts Recherche- und Vortragreisen nach Sri Lanka, Indien, Bangladesh, Nepal und Iran in Vorbereitung eines regionalen Videoprojekts zu „Gender & Identity“. Seit 2010 ist sie künstlerische Leiterin der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Dresden. Seit 2011 nimmt sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Bildende Künste Dresden in englischer Sprache wahr (Erasmus- bzw. DAAD-Programm). Zuvor lehrte sie u.a. an der Universität Dresden und an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. 2005 konzipierte und organisierte sie die deutsch-polnische Konferenz ”Mechanismen des Vergessens/ Mechanizmy Zapominania“ in Dresden (Konferenzband 2006, Kulturstiftung des Bundes). Von 2007 bis 2009 publizierte sie am Kunstverein Leipzig die Zeitschrift „hub.zur kunst“ (m. S.Mühlenberend, M. Berninger). Seit 2000 arbeitet Susanne Altmann als ständige Korrespondentin und Autorin für art - Das Kunstmagazin mit Schwerpunkt auf osteuropäische und kritische Kunst.

Susanne Altmann war und ist Mitglied zahlreicher Beiräte (Auswahl):

Jury Ausstellungs- und Katalogförderpreis Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (seit 2014), Leopold Bloom Art Award Budapest (2015), Jindrich Chalupecky Preis für Tschechische Gegenwartskunst (Vorsitz, 2008-2010), Fachbeiräte der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen und des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst 

Ausstellungen (Auswahl):

• “RE:BELLION // RE:LIGION // RE:FORM. Artistic action in times of crisis” (mit Ganzeer, Nina Paley, Markus Draper, Pala Pothupithye, Viktoria Lomasko, LUBOK, Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Jacques Callot u. v. a.) Kunstsammlung Zwickau/ Kunstsammlung Reutlingen (2015/ 2016) 
• „Akwaaba – Fufu Bowls from Ekumfi Ekrawfo“ mit Antje Schiffers/ International Village Shop, Ghana 2012-2015
• “UPDATE/ POSTMEMORY. International Video Art with an Eastern Perspective” (mit Leopold Kessler, Dalibor Martinis, Almagul  Menlibayeva, Nika Oblak & Primoz Nowak, Martina Wolf u.a.) Motorenhalle Dresden (2014)
• “Nancy Spero. The Rebirth”, Festspielhaus Hellerau Dresden (2012)
• „A woman’s work is never done“, A.I.R. Gallery, New York City (2011)
• „Entdeckt! Rebellische Künstlerinnen aus der späten DDR“, Kunsthalle Mannheim, (2011)
• “Dalibor Martinis. Data Recovery.Videoarbeiten1976 – 2011”, Motorenhalle Dresden, (2011)
• „Zellinnendruck. Künstlerzeitschriften und Künstlerbücher der DDR“, Neues Museum Nürnberg (2010)
• „Lines on the Move - Biennale der Zeichnung“ für den Zeichnerverband Norwegen (m. Stefan Schröder); Momentum Hall, Moss (2010)
• „Über Tage. Kunstprojekte für das Lausitzer Seenland“ (m. Katerina Seda, Joanna Rajkowska, Antje Schiffers u.a.) (2007 bis 2009) 

Susann Altmann 2015
Susanne Altmann 2015
Susanne Altmann
Kunsthistorikerin, freie Kuratorin und Publizistin | Dresden

Schlagworte
Vermittlung und Praxis von Gegenwartskunst
Gender Themen
Transformationsgebiete/ Osteuropa
Kunst im öffentlichen Raum

Kontakt:
Susanne Altmann