Kultursymposium Weimar Auf der Zielgeraden

Das Team bei den letzten Vorbereitungen
Das Team bei den letzten Vorbereitungen | Foto: Loredana LaRocca

Zwei Wochen noch, bis in Weimar getauscht und geteilt wird – und zwar aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Vom 1. bis zum 3. Juni treffen Aktivisten und Wissenschaftler wie Jeremy Rifkin, Tomáš Sedlácek und Eva Illouz aufeinander, um das Thema „Teilen und Tauschen“ zu reflektieren. Das fünfköpfige Projektteam verrät seine persönlichen Höhepunkte.


Andreas Ströhl Andreas Ströhl | Foto: Loredana LaRocca Andreas Ströhl, Projektleiter des Kultursymposiums Weimar, arbeitet an den letzten Planungpunkten und fiebert der Eröffnung entgegen:

Die Eröffnung in der Weimarhalle am 1. Juni, bei der der tschechische Ökonom Tomáš Sedláček erklären wird, weshalb die Ökonomie die Kultur als sinnstiftende „Metaökonomie“ benötigt, ist mein persönlicher Tipp für Besucher des Kultursymposiums. Und Martin Schicks Performance Halfbreadtechnique am 3. Juni, in der Mitwirkende und Publikum zu erstaunlichen Arten des Teilens verführt werden.


Eva Lämmerhirt Eva Lämmerhirt | Foto: Loredana LaRocca Eva Lämmerhirt, Sachbearbeiterin, kümmert sich gerade darum, dass alle Teilnehmer ein Dach über dem Kopf haben:

Die Besucher können sich auf künstlerische Formate, Diskussionen und spannende Teilnehmer aus der ganzen Welt freuen. Durch die Festivalstruktur gibt es viele gleichzeitige Veranstaltungen, die alle lohnenswert sind. Ich persönlich bin sehr gespannt auf den italienischen Politikwissenschaftler Antonio Negri, der die neomarxistische Strömung des Operaismus vertritt, aber auch auf die Performance Usland.


  Nikolai Blaumer Nikolai Blaumer | Foto: Loredana LaRocca Nikolai Blaumer, Referent, koordiniert die 70 Veranstaltungen und teilt selbstlos seinen Programmtipp:

Die Besucher können sich auf eine ungezwungene, anregende Atmosphäre freuen. Junge Wissenschaftler und Aktivisten werden an drei Tagen die Gelegenheit haben, mit Künstlern und Intellektuellen aus aller Welt ins Gespräch zu kommen. Ich freue mich ganz besonders auf eine Veranstaltung mit dem New Yorker Wissenschaftsphilosophen Philip Kitcher, dem Primatenforscher Christopher Boesch und der Verhaltensbiologin Sabine Tebbich. Sie fragen danach, was es heißt, selbstlos zu teilen und wie diese Fähigkeit in die Welt kam.


Marie Golenia Marie Golenia | Foto: Loredana LaRocca Marie Golenia, Praktikantin, sorgt mit dem Programmheft dafür, dass jeder den Überblick behält:

Mein Veranstaltungstipp: „Die Lange Nacht des Teilens und Tauschens“ am letzten Abend des Symposiums. In einer Art „Mini-Festival“ wird das Thema, über das in den Tagen zuvor so viel geredet und diskutiert wurde, erlebbar gemacht.





Elisabeth Tobisch, Volontärin, hält bereits in Weimar die Stellung und koordiniert künstlerische Beiträge:

Besonders freue ich mich auf die „Lange Nacht des Teilens und Tauschens“, die als Abschluss des Symposiums zahlreiche, vor allem künstlerische Beiträge zusammenführen wird.